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Digitale Zeit. Pädagogik. Perspektiven

Methodische Herausforderungen für Schule und Unterricht
Tagung für pädagogisch Tätige in der Mittel- und Oberstufe und Interessierte

22. - 24. September 2017, Goetheanum

Beginn Freitag 20 Uhr
Ende Sonntag 12.15 Uhr

Tagungssprache: deutsch (bei Gruppenanmeldungen ist eine Übersetzung möglich)

Veranstalter: Pädagogische Sektion am Goetheanum

Tagungspreis 160 CHF/ mit Verpflegung 210 CHF, Ermässigt für Studenten 100 CHF/ mit Verpflegung 150 CHF

Online Anmeldung

Anmeldeformular

Mitwirkende

Holger Kern: Professor für Musik und Musikpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart
Annette Neal: Klassenlehrerin Widar Schule Bochum-Wattenscheid
Andreas Neider: Referent für Medienpädagogik und digitale Medien, Kulturagentur „Von Mensch zu Mensch“
Florian Osswald: Leitung Pädagogische Sektion
Claus-Peter Röh: Leitung Pädagogische Sektion
Robin Schmidt: Projekt «Menschlichkeit der Digitalmoderne», Forschungsstelle Kulturimpuls
Ulrikke Stokholm: Plastikschule am Goetheanum

Hinweis

Für die Klassenstunde: Bitte denken Sie als Mitglied der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft an die blaue Mitgliedskarte.

Literatur

Steiner, Rudolf: Meditativ erarbeitete Menschenkunde, GA 302a, 2./3. Vortrag, Stuttgart 1920. 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vor 10 Jahren hat sich unsere digitale Welt durch Steve Jobs grundlegend verändert: Das iPhone als Hosentascheninternet entstand. Das prägt die heutige Gesellschaft. Man ist ständig erreichbar, jeder kann kostenlos mit seinen Freunden verbunden sein, Wissen und Auskünfte sind stets verfügbar.

Was verändert sich dadurch in Gesellschaft und Schule? Unser Empfinden für den Raum ist anders geworden. Wir können problemlos und jederzeit in andere Räume wechseln. Äusserlich anwesend können wir uns innerlich an anderen Orten aufhalten. Das hat Konsequenzen für die Begegnungen im Miteinander.

Hat es auch Folgen für die Wahrnehmung? Ändert sich die Wahrnehmung und damit das Lernen? Ändert sich das Hören und Sehen? Welche Folgen hat es für das Aufwachsen, für die Schule?

Diesen Fragen wollen wir im kollegialen Austausch und in der eigenen Arbeit durch das Plastizieren und Musizieren nachgehen und dabei das eigene Sehen und Hören wahrnehmen. Was steckt an geistigen Kräften in Auge und Ohr? Hier versuchen wir mit dem Blick der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft den beiden Phänomenen näherzukommen.

Nach einer abendlichen Eurythmieaufführung von jungen Menschen schauen wir auf die Praxis der Schule. Wie können wir uns methodisch auf die Veränderungen der Zeit einstellen?

Wir laden insbesondere Kolleginnen und Kollegen aus der Mittel- und Oberstufe ein und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit an einem grossen Thema unserer Zeit!

Florian Osswald und Claus-Peter Röh
Leitung der Pädagogischen Sektion am Goetheanum