Arbeitsgruppen

Group de travail
Gruppi di lavoro

Zusätzlich zu den originalsprachlichen oder zweisprachigen Arbeitsgruppen werden die AG 3, 4 und 6 ins Französische und die AG 10, 11 und 28 ins Italienische übersetzt.

En plus des groupes de travail en langue maternelle et bilingues les groupes 3, 4 et 6 seront traduits en français et les groupes 10, 11 et 28 en italien.

Oltre alle lingue originali e /o bilingue, i gruppi di lavoro numero 3, 4 e 6 saranno tradotti anche in lingua francese, mentre i gruppi di lavoro numero 10, 11, e 28 saranno tradotti in lingua italiana. 

A. Freude an der Pädagogik

1. Allgaier, Susanne: Lust auf Mathematik?
In der Arbeitsgruppe wollen wir über Bewegungs- und Rechenspiele mathematische Kompetenzen erweitern und Freude an der Mathematik wecken.

2. Appenzeller, Peter und Schaub, Michael und weitere MusiklehrerInnen: Freude am Singen in allen Schulstufen
Vom Kinderliedchen über die Einführung der Mehrstimmigkeit zum grossen Schulchor – in treffenden Beispielen behandeln wir die verschiedenen Intervall-Stimmungen Quint, Quart, Terz und Oktav. Einführung in die Chorleitung.

3. Fischer, Andreas: Keine Lust auf Schule 
avec traduction française

Es gibt auch Kinder, die zeigen durch ihre Haltung und ihr Verhalten, dass die Schule für sie nicht reine Freude, sondern auch Belastung ist. Oft drückt sich im auffälligen Verhalten eine innere Not aus, das – unerhörte – Verhalten ist ein Versuch, mit dieser – unerhörten – Not umzugehen. Wie können wir diese Kinder verstehen und sie so begleiten, dass sie nicht zu Aussenseitern werden oder sogar die Klasse oder Schule verlassen müssen. Im Kurs wollen wir verschiedene Ansätze des Verstehens (anthroposophisches Menschenverständnis, Bindungsforschung, Traumapädagogik u.a.) solcher Kinder beleuchten, diese bilden die Grundlage unseres Handelns. Integriert in den Kurs ist eine geführte kollegiale Beratung.
Schulischer Heilpädagoge, Supervisor, Dozent HFHS Dornach

L’école cette corvée
Certains enfants nous font comprendre à travers leur comportement que le fait d’aller à l’école est plus une corvée qu’un plaisir pour eux. S’ils dérangent les cours, c’est souvent l’expression d’une souffrance, leur comportement inadéquat n’est que la tentative de gérer cette souffrance. Comment comprendre et accompagner ces enfants – pour éviter qu’ils soient exclus ou doivent quitter l’école? Nous aborderons différentes pistes, telles que la vision anthroposophique de l’être humain, les recherches sur les relations, la Traumapädagogik, qui pourront servir comme base pour notre action pédagogique.
Fischer: thérapeute en pédagogie curative, superviseur, enseignant à la HFHS Dornach 

4. McAlice, Jon: Schulraum = Lebensraum: Zur Entwicklungsfähigkeit der Rudolf Steiner Pädagogik
avec traduction française

Entwicklungsfähig sind nur lebendige Wesen. Den Strom der Lebendigkeit in der Pädagogik sah Rudolf Steiner aus einem empathischen Verstehen des Kindeswesen hervorquellen. Wie kommen wir neu an diesen Strom heran? Ziel ist es, zurückgreifend auf die Ursprungsimpulse der Pädagogik Rudolf Steiners, den Begriff „Schule“ aus der Sicht heutiger Kinder neuzubestimmen. Dabei werden wir besondere Aufmerksamkeit auf den Beziehungszusammenhang kindlicher Entwicklung und dem kindlichen Lebensraum richten.
Literatur: R. Steiner: Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft + 1. Vortrag, Allgemeine Menschenkunde + T. Fuchs: Das Gehirn – ein Beziehungsorgan

L’école - espace de vie ; la capacité d’évoluer de la pédagogie Steiner
Seuls les êtres vivants sont capables d’évoluer. Rudolf Steiner a décrit comment la pédagogie prend source dans une compréhension intime de l’être de l’enfant. Comment retrouvons-nous cette source ? Il s’agira de redéfinir le concept d’école en revenant aux impulsions d’origine tout en prenant en compte les enfants d’aujourd’hui. Nous examinerons le lien entre le développement de l’enfant et son espace de vie.
Lectures suggérées : Rudolf Steiner, 1ère conférence Nature humaine ; L’éducation de l’enfant à la lumière de la science spirituelle

5. Osswald, Florian: "Das Was bedenke, mehr bedenke Wie". Das Methodische in den Klassen 9 bis 12/13
Der pädagogoische Impuls Rudolf Steiners beschreibt im wesentlichen das Wie des Unterrichtens. In seinem Werk finden sich dazu viele Hinweise. Das methodische Wie will nicht nur den Wissenserwerb, sondern gleichermassen die Entwicklung der Jugendlichen fördern. Deshalb verlangt jede Lernsituation, ob der Stoff geschichtlicher, wissenschaftlicher oder künstlerischer Art ist, eine entsprechende Methode. Im Kurs werden wir die methodische Herausforderung anhand konkreter Themen und Fragen der Teilnehmenden aufgreifen.
Literatur: R. Steiner: Erziehungskunst, Methodisch-Didaktisches + A. Wiehl: Propädeutik der Unterrichtsmethoden in der Waldorfpädagogik

6. Penert, Katinka: Verständnis für neue Medien
avec traduction française

„Diese Dinge dürfen nicht so behandelt werden, als ob man sie bekämpfen müsse." (R. Steiner 1917 zum Thema "Zukunft der Technik") Unsere Schülerinnen und Schüler sollen medienmündige und urteilsfähige Mitgestalter der Gesellschaft von morgen werden. Wie können wir Lehrer auf die Herausforderungen der Zeit im Sinne der Waldorfpädagogik reagieren? Praktische Anleitungen für die Arbeit mit den Elternhäusern, Kollegien, Schülerinnen und Schülern. Bewegungssequenzen zur Erfrischung der Lebenskräfte runden das Thema ab. Bitte bequeme Kleidung mitbringen. 
Katinka Penert, Medienpädagogik und Eurythmie

Comprendre les nouveaux médias
« Face à ce genre de choses ce n’est pas comme si on devait les combattre. » R. Steiner à propos de l’avenir de la technique (1917). Nous souhaitons que nos élèves deviennent des acteurs compétents dans la société de demain, souverains dans leur utilisation des médias et capables d’exercer leur jugement librement. Nous autres enseignants, comment pouvons-nous répondre aux défis de notre temps dans le sens de la pédagogie Steiner? Des propositions concrètes pour le travail avec les élèves, les parents et les collègues et du mouvement pour rafraîchir les forces de vie ! Veuillez mettre des habits confortables!
Katinka Penert, eurythmiste et spécialiste de la pédagogie des médias

7. Poetter, Ulrike: Reden wie der Schnabel schwätzt und Schnabelwetzen
Sprachentwicklung und lebendige Sprachförderung in Kindergarten und Unterstufe. In der Sprache lebt die ganze Farbigkeit der Seele. Bei entsprechenden pädagogischen Voraussetzungen zeigen Kinder in der sprachbildenden Phase eine erfrischend schöpferische Genialität im Umgang mit Lauten, Worten, Reimen. Fantasie- und Sprachentwicklung sind zwei unzertrennliche Gefährten. Wie können wir diese Weggenossenschaft erhalten, fördern und stützen?

8. Röh, Claus-Peter: Entdeckungsfreude – negative Zahlen – Phantasie –
methodische Umbrüche in der 6./7./8. Klasse
Jeder Entwicklungsumbruch in der Mittelstufe fordert zu einem methodischen Umbruch und Neugriff heraus: Sich wandeln können ist hier Stärke. Wie kann die Phantasie nun neue Wege öffnen? – Ziel ist es, in gemeinsamen Übungen Umbrüche als Herausforderungen nachzuzeichnen und die Menschenkunde zu bewegen, um daraus methodische Schritte zu entwickeln.
Literatur: R. Steiner: 14. Vortrag der Allgemeine Menschenkunde + 8. Vortrag des Methodisch-Didaktischen Kurses

9. Schneider, Marcus: Religioni e culture nel mondo globalizzato
Vivere nel mondo attuale significa capire la polarità delle culture e delle religionie diverse. Ci puo dare un immagine dello spirito dell' epoca, San Michele. Parleremo su i sequenti quattro argumenti: - arabismo ed islam, - il rincontro coll' immigrante, - l'impulso christiano nella pedagogia, - Salute dell' anima e forza dello spirito

10. Spalinger, Franziska: Ich und du sind wir
con traduzione in italiano

Im Kindergarten wird die Gruppe jedes Jahr neu gebildet. Dies erfordert für die Erzieherinnen einen unermüdlichen Einsatz, damit sich eine soziale Gemeinschaft bilden kann. Wir werden gemeinsam nach Wegen suchen, wie wir die Kinder unterstützen können, damit sie ihren Platz in der Gemeinschaft finden. Auch in der Elternzusammenarbeit brauchen wir eine sich erneuernde Kraft, um diese Herausforderung offen und freudig erfüllen können.

11. Stöckli, Thomas und Buermann, Uwe: Das "Ätherische Christuswirken" im Kontext der "Künstlichen Intelligenz" und der Medienkunde
con traduzione in italiano

Rudolf Steiner prognostizierte das massive Anwachsen der sog. "untersinnlichen Kräfte" denen wir in den technischen Medien (Internet/Social Medias) begegnen. Er zeigte dabei Wege auf, wie wir heute diesen Kräften als Zeitgenossen aktiv begegnen können. Dazu gehören neue Kraftquellen durch das sog. "Christuswirken im Ätherischen". Gemeinsam werden wir uns auf diesen Weg machen, um Kräfte und neue Energie für die Pädagogik zu schöpfen. Im zweiten Teil wird der Medienpädagoge Uwe Buermann das Konzept einer zeitgemässe Medienpädagogik aufzeigen.
Thomas Stöckli, Co-Leitung AfaP; Hg. der Buchreihe "Das Ätherische Christuswirken"
Uwe Buermann, pädagogisch - therapeutischer Medienberater und Dozent für Computerkunde

 

12. Templeton, Alec: Freude an Grammatik?!
Kann man Lust auf Grammatik haben? - Versuchen wir es! Wie wir mit den SchülerInnen die Englische Sprache als Phänomen betrachten können. Wie das zu neuen Grammatik-Erlebnissen führt. Ohne verwirrende Begriffe, die schwerer sind als die Sprache selbst! Wie dies auf spannende Weise das für alle Tests und Prüfungen so wichtige korrekte Sprechen und Schreiben wirklich unterstützt! Alle sind willkommen, die Englisch verstehen.

B. Freude an Kunst und Bewegung

13. Bogdanovic, Jasminka: Alle Kunst ist der Freude gewidmet
Die Kunst selbst und das Spiel des Kindes sind miteinander verwandt. Beide schöpfen ihre Schönheit, ihr Tempo und ihren Rhythmus aus dem selben, reinsten, himmlischen Lebensquell. So wie ein Kind im Spiel, ist man im künstlerischen Schaffen immer gegenwärtig. Eine Schule sollte nach künstlerischen Prinzipien aufgebaut sein um dem Kind- und Menschsein gerecht zu werden, damit sie stets Freude für Schüler, Lehrer und Eltern sein kann. Aktiv in den künstlerischen Prozess eintauchen; mit Zeichnen, Bildbetrachtung und im Gespräch.

14. Büchi, Peter: Formenzeichnen - Zeichner formen!
Das Formenzeichnen bietet einzigartige Möglichkeiten zur altersgerechten Entfaltung und Stärkung der schöpferischen Kräfte des tätigen Zeichners. Sorgfalt, Entdeckerfreude und Gestaltungssicherheit erwachsen aus dem intensiven Formerleben. Ausblicke und Querverbindungen in Botanik, Mathematik, Geometrie oder Astronomie zeigen Wurzeln und Wahrheit der formenden Kräfte. Im Gewordenen suchen und erleben wir das Werdende und gewinnen eine vertiefte Beziehung zur Umwelt.

15. Lardon, Roland: Schnitzen mit dem Handschnitzmesser
Ob Turnen, Tanzen oder sich einfach leicht bewegen. Wir schnitzen einen bewegliche, bewegte Figur. Oder im Volksmund, Turner. Nach Möglichkeit in Farbe. Mitzubringen sind innere Bewegung und Freude am Tun.

16. Reubke, Philipp: La joie de danser en chantant au jardin d’enfants
Nous allons faire ensemble plusieurs "rondes-histoires", pendant lesquelles l'enfant suit librement le mouvement des différents personnages ou éléments d'une petite histoire chantée ou récitée. Pour bien sentir la différence avec les rondes traditionnelles, qui ont bien sûr aussi leur place au jardin d'enfants, tous ceux qui le veulent sont invités à en présenter une. Nous allons échanger par rapport aux questions pédagogiques liées à la mise en place des rondes et partager extes et partitions. (Mise en place d’une dropbox à la fin du congrès)
Das Kind tanzt und singt mit Freude im Kindergarten
Wir werden einige Reigen-Geschichten üben und anschauen, zu denen sich die Kinder in freier Weise bewegen. Um den Unterschied zu traditionellen Reigenspielen zu erleben, die natürlich auch im Kindergartenalltag ihre Berechtigung haben, ist jeder eingeladen, ein Spiel mit der Gruppe zu machen. Für Gespräche über pädagogische Fragen zum Reigen soll auch noch Zeit sein. Im Anschluss an die Tagung wird eine Dropbox eingerichtet, über die Texte und Lieder allen Teilnehmern zugänglich gemacht werden.

17. Schnetzler, Barbara: Freude und Belebendes durch Plastizieren
Aus der Kugel formen wir die fünf platonischen Körper – sie entstehen in unseren Händen. Wir erleben ihre Formkraft und Dynamik. Die kosmischen Gesetzmässigkeiten dieser Körper werden uns beleben und Lust an der Formenwelt wecken.

18. Senfner, Dragan: Mit Schwung und Freude in die Bewegung der Eurythmie
Ein musikalischer Weg durch die Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft. Diesen Weg wollen wir mit den Bewegungen der Eurythmie erlebend mit Schwung und Freude gehen.

19. Wannert, Elisa: Vom Farbklang zum Bildmotiv
Aus den wechselnden Farbstimmungen im Jahreslauf können wir vielfältige Landschafts- und Naturmotive entwickeln, welche für den Malunterricht eine Fülle von Bildthemen erschliessen. Mit Pflanzenfarben.

C. Freude an Organisation

20. Brodbeck, Dr. Heinz und Thomas, Robert: Die Steinerschule ein Selbstverwaltungsprojekt
Waldorfpädagogik: Anpassung und spirituelle Identität, eine Kampfzone? Schulleitung: Entlastung oder Machtzentrum? Konfliktfeld: Elternmitarbeit und Lehrerautonomie? Die Arbeitsgruppe wird dialogisch an Themen wie: Lehrerprofile, Führung, Qualitätsentwicklung, Eltern-Lehrer-Interaktion arbeiten. Der Workshop gestaltet sich nach den Bedürfnissen der teilnehmenden Lehrpersonen, Eltern, Vorständen, SchulleiterInnen und Elternräten. Bringen sie ihre Fragestellungen und best practices aus den Schulen mit, um voneinander zu lernen.
L’école Steiner un projet d’autogestion

La pédagogie Waldorf: Adaptation et identité spirituelle, une zone critique? Direction d’école: Allègement ou centre du pouvoir? Champ conflictuel: Participation parentale et autonomie des enseignant(e)s? Le groupe de travail traitera sous la forme du dialogue les themes suivants: profil des enseignant(e)s, direction d’école, développement qualitatif, interaction parents-enseignant(e)s; ce sont les besoins des participant(e)s, enseignant(e)s, administrateurs, parents, comités et conseil de parents d’élèves qui orienteront les échanges. Il serait souhaitable que les participant(e)s apportent leurs questionnements et éventuellement les "best practices“ de leurs écoles.

Robert Thomas, Pädagoge, Internat. päd. Konferenz
Heinz Brodbeck, Betriebsoek., Vorstand ARGE

21. Didden, Thomas und Ketelaars, Annelies: Prävention – Intervention – Nachsorge bei Gewaltvorfällen in den Waldorfschulen
Institutionen für Kinder und Jugendliche benötigen für den Umgang mit grenzverletzendem Verhalten sinnvolle Instrumente und Konzepte zum Schutz aller Beteiligten. Diese sollen zur Sensibilisierung und zur Reflexion, zur Gewinnung pädagogischer Handlungssicherheit und zur bestmöglichen Transparenz beitragen. Wir arbeiten u.a. an den Themen: Grenzüberschreitendes Verhalten im Schulalltag, Zwischen Grenzverletzung und Gewalthandlung, wo fängt Gewalt an? Umgang mit Macht - Aggression – Gewalt, Mein Handeln zwischen Rechtfertigung und Reflexion, Wie kann ich grenzverletzendes Verhalten bei einer KollegIn ansprechen und was mache ich wenn ich selber unverhältnismässig und unfair gehandelt habe? Eine Schulkultur entwickeln: Gewalt braucht Hilfe, Gewalt braucht Gemeinschaft, Aufbau und Aufgaben der Präventions- und Meldestelle. Nach einem theoretischen Input steigen wir in Fallbeispiele ein.
Annelies Ketelaars hat viele Jahre in der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie gearbeitet. Heute hat sie eine Praxis in Supervision, Konfliktklärung, Gewaltprävention und Sexualpädagogik und ist Mitglied der Fachstelle Gewaltprävention des Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie in der Schweiz. Kontakt: www.annelies-ketelaars.com

 

22. Kretschmer, Hans-Ulrich: Dynamische Delegation: Individuelles Handeln im Dienst der gemeinsamen Aufgabe
Initiative und Verantwortungsgestaltung in einer modernen Gemeinschaft - Selbstverwaltung jenseits von Macht und Blockade. Grundlagen und Übungen an Praxissituationen
Hans-Ulrich Kretschmer (Stiftung "Wege zur Qualität" – Leitung Confidentia; Musiker; ehem. Dozent Waldorflehrerausbildung NL)

23. Tschan, Marianne: Verbindung - Wärme - Freude im miteinander kommunizieren
Empathisch kommunizieren im Alltag mit den Kindern, Eltern, mit Kolleginnen und Kollegen und mir selbst. Wie schaffen wir es, auch in engen, schwierigen Situationen mit uns Selbst und mit dem Andern in Verbindung zu bleiben? Mit Hilfe der gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg und mit Einbezug menschenkundlicher Aspekte üben wir, mit Beispielen aus dem Alltag, unsere Kommunikationsgewohnheiten auf Respekt und Achtsamkeit zu stimmen.
Marianne Tschan. Waldorfpädagogin, Leiterin Waldkindergarten Tatatuck in Ringgenberg, freischaffende Dozentin, Trainerin - gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg

 

D. Freude am Elternsein an Rudolf Steiner Schulen

24. Henschel, Tanja: Lust Kinder im Spielgruppenalter zu begleiten?
Wie können die Eltern und Spielgruppenleiterinnen die Kinder mit Freude durch die heutige Zeit begleiten? Wie schaffen wir es den Kindern einen geeigneten Raum zu schaffen, damit sie gesund ihre Sinne entwickeln können ohne von der schnelllebigen Zeit abgelenkt zu werden?
Tanja Henschel ist Spielgruppenleiterin an der Rudolf Steiner Schule Zürcher Oberland in Wetzikon (seit 15 Jahren) und arbeitet am Institut Elementarpädagogik als Dozentin zur Ausbildung von Spielgruppenleiterinnen.

25. Hess, Joseph und Mader, Gerwin: Waldorfpädagogik verstehen...
Wir wollen mit Ihnen liebe Eltern in diesen beiden Tagen auf die Besonderheiten und die pädagogische Intention der Waldorfpädagogik eingehen. Dazu werden wir uns dem Menschenbild nähern, das den Entwicklungsprinzipien Rudolf Steiners zugrunde liegt. Methodisch wollen wir durch praktisches Tun und dialogische Gespräche mit Ihnen die kurzen Inputs von uns Referenten vertiefen.

26. Ialá, Roswitha, Sibylle und Matthias Kuehn-Zehnder: «Heute back’ ich, morgen putz’ ich, übermorgen…?»
…übermorgen, also in die Zukunft, wirkt eine fruchtbare, lebendige Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften. Wie können wir zum Wohle der Kinder und der Schule einen offenen, Vertrauen bildenden Dialog entwickeln? Welche Bedürfnisse, Sorgen und Freuden haben beide Erziehungspartner? Wir möchten mit Eltern und Lehrkräften auf den Schulalltag schauen und wenn möglich bis zu konkreten Vorschlägen kommen.

27. Leonhard, Heidi: „Appetit auf Nachhaltigkeit“: Ernährung: ein hochaktueller Auftrag für die Steinerschulen
Wie können wir als Schulgemeinschaft - als Lehrkräfte, ErzieherInnen, SchulköchInnen und Eltern - dieses hochaktuelle und dringend wichtige Thema entschlossen, hoffnungsvoll und zukunftsbejahend anpacken? Die SchülerInnen stehen bereit und warten auf uns - wir können sie bei diesen aktuellen und brisanten Fragen positiv gestimmt und freudig abholen und ihnen altersgemäß zeigen, wie wir zusammen einen Beitrag für eine gesunde und nachhaltige Welt gestalten können. Es schmeckt, wenn wir uns auf eine gesunde, faire und umweltfreundliche Weise ernähren – und es kann einen ganz erheblichen Einfluß auf unseren ökologischen Fußabdruck haben! Wie wir diesbezüglich unsere Schulgemeinschaft gestalten, darauf kommt es an. Die Grundideen der nachhaltigen, anthroposophischen Ernährung können täglicher Leitfaden durch alle Aspekte das Schullebens sein (Unterrichte, Klassenfahrten, Schulfeste, Konferenzen und Schulmensa) – wie kann das aussehen, als Vorbild und in Verantwortung für unsere SchülerInnen und ihre Zukunft?
Heidi Leonhard. Langjährige Waldorf-Fachlehrerin für Hauswirtschaft und biologischen, nachhaltigen Kochunterricht. Organisatorin der anthroposophischen Fachtagung für Hauswirtschaft und Gemeinschaftverpflegung für den Bund der Freien Waldorfschulen. Freiberufliche Dozentin für biologische und nachhaltige Kochschulungen.

 

28. Wiechert, Christof: Die Schule als Verantwortungsgemeinschaft für Eltern und Lehrer
con traduzione in italiano

Im Wort Verantwortung ist verborgen der Begriff 'wiederholentliches Antworten'. (Siehe auch Responsability, da ist es deutlich sichtbar.) Verantwortung heisst demnach miteinander in Verbindung sein. Und tatsächlich; aus Isolation entsteht keine wirksame Verantwortung. Wir kommen zur Frage der Transparenz zwischen Lehrern und Eltern über die Vorgänge in der Schule, damit ein Tragen, Ertragen und Mittragen möglich wird. Die Arbeitsgruppe versteht sich als eine Gespräch zwischen Eltern und Lehrern.